25. Juni 2017:
CVT-Coaching mit Julia Zipprick

CVT Coaching mit Julia ZipprickMit Julia Zipprick konnte sich der don camillo chor eine autorisierte CVT-Lehrerin angeln, die dem Chor das von Catherine Sadolin entwickelte Konzept der Complete Vocal Technique in einem Coaching näher brachte.
In einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxis vermittelte Julia die Gesangstechnik und übte mit den Sänger_innen gleich am aktuellen Repertoire das Erlernte. Nach einem kurzweiligen Tag war der Chor begeistert und freut sich schon, sein neues Wissen präsentieren zu können.

 

 

18. April 2015:
Bühnenpräsenz-Coaching mit Ex-Wise-Guys-Sänger Clemens Tewinkel

Coaching don camillo chor mit Ex-Wise-Guys-Sänger Clemens Tewinkel „Entweder du machst es, oder du lässt es! Und wenn dein Nachbar etwas macht, dann machst du mit.“ Einprägsame Worte von Clemens Tewinkel, ehemals Sänger bei den Wise Guys, der mit dem don camillo chor zum Thema Bühnenpräsenz arbeitete. Mit Spielen und konkreten Verbesserungen an den Choreographien des Chores leitete Clemens durch den kurzweiligen Nachmittag. Vorrangiges Ziel sei dabei immer, Freude auf der Bühne zu haben und diese auch dem Publikum zu vermitteln, so Clemens.

Wer sich für den sehr empfehlenswerten Workshop mit Clemens Tewinkel interessiert, kann sich unter http://www.buehnen-praesenz.de informieren.

2. Februar 2014:
Coaching mit Katarina Henryson vom schwedischen A-cappella-Quintett „The Real Group“

Coaching don camillo chor mit Katarina Henryson„Unser Ziel muss sein, ganz genau aufeinander zu hören“, beschreibt Katarina Henryson (The Real Group) das Motto ihres Workshops „All ear“ beim don camillo chor. Konkret übt sie dies mit den Sängerinnen und Sängern anhand des Stückes „Amazing Grace“: Mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell, mal wird der Sound des Liedes variiert. „Ihr könnt alles ändern, aber ihr müsst es gemeinsam machen“, lautet das Konzept von Katarina. Und tatsächlich: Mit Energie und Charisma erzeugt die Real-Group-Altistin einen wunderbar einheitlichen Chorklang. Nach zwei Stunden ist das kurzweilige Coaching schon wieder vorbei – doch viele neue Ideen bleiben in den Köpfen (und Ohren) der Camillos hängen.

17. bis 20. Mai 2013:
Aarhus Vocal Festival (AAVF) 2013: Coaching mit Line Groth, Workshops mit Rhiannon, Anders Edenroth, Roger Treece und RoxorLoops

Line Groth mit dem don camillo chor

The Real Group, Rajaton, VoxNorth, Touché oder WeBe3: Wenn sich im dänischen Aarhus alle zwei Jahre die europäische Vokalszene trifft, sind die bekanntesten und berühmtesten Künstler regelmäßig mit dabei. Und auch die Neuauflage des „Aarhus Vocal Festival (AAVF)“ im Jahr 2013 war mit außergewöhnlichen Konzerten, spannenden Wettbewerben, intensiven Workshops und individuellen Coachings ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Erstmals fuhr auch der don camillo chor mit nach Dänemark und beteiligte sich unter anderem an Seminaren zu Improvisation oder Vocal Percussion. Seminarleiter waren übrigens so bekannte „Vokal-Größen“ wie Anders Edenroth, Roger Treece, Rhiannon, Peder Karlsson oder RoxorLoops.

Im Rahmen des Festivals bekam der don camillo chor auch die einmalige Gelegenheit, bei einem Coaching mit Line Groth zusammenarbeiten zu dürfen. Line ist Co-Dirigentin des dänischen Pop-Chores Vocal Line und hält einen Lehrauftrag an der Royal Academy of Music in Aarhus. Außerdem ist sie selbst Sängerin und Altistin der Vokalgruppe Postyr Project.

3. bis 6. Januar 2013:
3. Jazz Vocal Süd in Ochsenhausen mit Jens Johansen und Tine Fris (Vocal Line)

Jazz Vocal Süd in Ochsenhausen - inzwischen fast ein Pflichttermin für den don camillo chor. Hier treffen sich alle zwei Jahre Jazz- und Pop-Chöre, Chorleiter und A-Cappella-Ensembles, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Als prominentester Vertreter war diesmal Vocal Line unter der Leitung von Jens Johansen aus Dänemark angereist. Jens hatte den Don-Camillo-Sängern vier Jahre zuvor am gleichen Ort bereits den „Halleluja“-Floh ins Ohr gesetzt. Gleich am ersten Abend glänzte Vocal Line mit seinem sensationellen Chorklang und grandiosen Soli. Einige dieser Solisten traf man dann am nächsten Tag als Leiter von Workshops zu Themen wie Gesangstechnik, Dirigieren oder Arrangieren wieder.

Besonderes Highlight für den don camillo chor war das Coaching mit Tine Fris, die neben ihrer sängerischen Tätigkeit bei Vocal Line auch zum Ensemble Postyr Project gehört und als Gesangspädagogin arbeitet. Anhand eines Stückes aus dem aktuellen don-camillo-chor-Programm feilte sie an Klang und Ausdruck mit dem Ziel, „den Zuhörer Teil des Stückes werden zu lassen“. So hinterließ sie einen inspirierten und mit einigen Gänsehautmomenten belohnten don camillo chor. Die Vorfreude auf ein Treffen Mitte des Jahres im dänischen Åarhus ist bereits groß, wo der don camillo chor Tine, Jens und Vocal Line wieder sehen wird.

22. Juli 2012:
Coaching mit Kim Nazarian (New York Voices)

Kim Nazarian von den New York Vocies Eine echte Powerfrau aus New York hatte der don camillo chor im Juli zu Gast: Kim Nazarian, Grammy-Gewinnerin mit den New York Voices. Bereits als Kim den Raum betritt, merkt man sofort: Diese Frau ist etwas Besonderes, sie sprüht geradezu vor Energie. Und die weiß sie zu nutzen. Schon während der Einsingübungen kitzelt sie Gänsehautfeeling aus dem Chor. „Ihr müsst mit den Ohren singen, nicht mit dem Mund“, sagt sie und stimmt die Sänger auf einen besseren gemeinsamen Klang ein. Mit geeigneten Metaphern versteht sie es geschickt, Höchstleistungen aus den Stimmen herauszuholen, bis schließlich eine Wahnsinnsfassung von „Sommer in der Stadt“ zustande kommt. „Jedes Musikstück ist wie Ton, den man zu einem Kunstwerk formt, wie ein Bild, das für den Zuhörer gemalt wird“, sagt Kim. Die Geschichte eines Musikstückes zu fühlen und zu transportieren, das ist ihr ein großes Anliegen. Das „Kunstwerk“ don camillo chor hat sie auf jeden Fall ein gutes Stück mitgeformt.

19. Mai 2012:
Coaching mit Jazz-Schlagzeuger Harald Rüschenbaum

Florian Helgath und Harald Rüschenbaum Während der Probenphase zum Jazz-Requiem, das Pfingsten 2012 gemeinsam mit dem Landes-Jugendjazzorchester aufgeführt wurde, ergab sich die Möglichkeit zu einem Coaching mit dessen Leiter höchstpersönlich: Harald Rüschenbaum. Der renommierte Schlagzeuger und Bandleader brachte beim Workshop jede Menge Bewegung ins Spiel, um Musik physisch erfahrbar zu machen. „Musik ist immer etwas Körperliches“, sagt Rüschenbaum – und veranschaulichte das den Sängern mit einer ganz speziellen Übung: So spielte er auf dem Klavier verschiedene Akkorde. Bei der Tonika als Fundament sollte sich der Chor von den Stühlen erheben, bei der Subdominante vom Stuhl wegbewegen und kehrt machen, sobald die Dominante erklang, um schließlich bei der nächsten Tonika wieder Platz zu nehmen. Als weitere Komponente kam die „Dynamik“ hinzu. Spricht man einen Satz, so verändere die Betonung eines Wortes die Satzbedeutung. Alle anderen Teile des Satzes richteten sich nach diesem betonten Wort und führten entweder zu ihm hin oder von ihm weg. In der Musik sei es ebenso. Es ginge dabei um ein ständiges Hin- und wieder Wegführen. Nur wenn der Körper mit zum Einsatz kommt, wenn Musik Bewegung ist, erst dann könne sie auch „bewegen“, so Rüschenbaum.

Evelyn Tröster31. Juli 2011:
Workshop mit Evelyn Tröster (Ghostlight, New York)

Seit mehreren Jahren lebt die Sängerin, Musikpädagogin und Chorleiterin Evelyn Tröster in New York, wo sie 2010 auch den renommierten New Yorker Kammerchor Ghostlight gegründet. Der don camillo chor konnte einen Heimaturlaub von „Evi“ nutzen, um mit ihr am Chorklang zu feilen. Überaus spannend waren auch die Jazz-Improvisationen, mit denen sie während des kurzweiligen Workshops so manch ungeahntes Talent unter den Reihen der don-camillo-Sänger entdeckte.

 
Oliver Gies
1. Mai 2011:
Workshop mit Oliver Gies (Maybebop)

Fast jeder Pop- und Jazzchor dürfte Stücke des genialen Arrangeurs und Maybebop-Sängers Oliver Gies im Repertoire haben. Der don camillo chor hat Oliver zu einem Workshop-Tag eingeladen und ließ sich begeistern von seinen Ideen und Anregungen. Voller Elan und mit bildhaften Vergleichen hat er dem Chor das Gefühl des verzweifelten Wahnsinns bei „Come back and stay“, den schmetterlingshaften Flügelschlag am Anfang von „Green Dolphin Street“ und die absolute Gelassenheit der rhythmischen Herausforderung von „Golden Brown“ entlockt. Besonders beeindruckend war, wie schnell Oliver die für ihn unbekannten Arrangements perfekt durchschaut hat und deren Botschaften mit einfachen Worten erklären konnte. Vielen Dank, Oliver, es war ein spitzenmäßiger Workshop-Tag!


CVT Workshop
6. bis 9. Januar 2011:
2. Jazz Vocal Süd in Ochsenhausen - Workshops mit Prof. Lindsay Lewis, Bertrand Gröger (Jazzchor Freiburg) und Acoustic Instinct

Seit der Teilnahme am ersten Jazz-Vocal-Süd-Festival in Ochsenhausen vor zwei Jahren stand für den don camillo chor fest, bei einer Neuauflage dieses inspirierenden Events auf jeden Fall wieder dabei zu sein. Umso größer war die Freude, dass der Chor im Rahmen des 2. Jazz Vocal Süd eingeladen wurde, als „Choir in Residence“ für die Teilnehmer des Chorleiter-Workshops zu wirken sowie ein abendfüllendes Konzert im Bibliothekssaal (mit seiner wundervollen Akustik) zu singen. Sehr profitiert haben die don-camillo-Sänger vor allem von den angebotenen Workshops. So verlangte Lindsay Lewis (Professorin für populären Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock) dem Sopran im Rahmen ihrer Einführung in die „Complete-Vocal-Technique“ ein beeindruckendes Overdrive für „Smells like Teen Spirit“ ab. Bertrand Gröger (Jazzchor Freiburg) ließ jeden einzelnen Sänger rhythmisch improvisieren, während Julian Knörzer und Paul Brenning von Acoustic Instinct dem Chor das Beatboxen nahebrachten und zeigten, wie man die Geräusche aus einen Regenwald täuschend echt nachahmen kann.


Morten Kjær5. bis 7. November 2010:
Chorworkshop mit Malene Rigtrup und Morten Kjær (Oerehaenger)

Malene Rigtrup und Morten Kjær, zwei junge Vertreter des „New Danish Songwriting“, die in ihren Arrangements einen romantischen, melancholisch bis heiteren Stil verwirklichen, der Popgesang mit Jazz verbindet, luden in der Olympiakirche in München zu einem dreitägigen Chorworkshop ein, an dem auch der komplette don camillo chor teilnahm. Bei den Coaching stand das Erlernen der „Complete Vocal Technique“ im Mittelpunkt. Bei dieser Gesangstechnik aus Dänemark wird der Einsatz der Stimme in vier Vocal-Modes eingeteilt: Neutral, Curbing, Overdrive und Edge. Die verschiedenen Modes zeigen ein unterschiedliches Maß an Metall im Klang. Für den don camillo chor war schon vertraut mit dieser Technik; daher war der Workshop hilfreich, um die vorhandenen Kenntnisse weiter zu vertiefen und zu erweitern.


Peder Karlsson3. Oktober 2009:
Workshop mit Peder Karlsson (The Real Group) beim Vocal Jazz Summit in Mainz

Mainz wie es singt und lacht – so kennt man die Stadt. Aber sie können nicht nur singen, sondern auch swingen, die Meenzer. Alle paar Jahre stellt die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz ein riesiges A-cappella-Jazz-Festival auf die Beine, mit allem was international in der Szene Rang und Namen hat. Und der don camillo chor war dabei! Beim Festival gab es auch ein Coaching bei Peder Karlsson – damals noch Mitglied der Real Group. Peder lehrte den Chor, wie er noch besser aufeinander hören und „mit einer Stimme singen“ kann. Intonationsprobleme waren da wie weggeblasen und die darauf vorgetragene Version von „I’ll be seeing you“ bescherte selbst dem don-camillo-chor-Chef Florian eine Gänsehaut.


17. bis 19. April 2009:  
Chorwochenende mit Matthias Becker

Matthias Becker Er ist eine der Top-Größen in der A-cappella-Chorszene, und er mag keine Stühle – zumindest nicht in der Chorprobe: Diesen (bei einigen Sängern auch deutlich spürbaren Eindruck) hinterließ Matthias Becker, als er mit dem Chor ein komplettes Coaching-Wochenende in Regensburg verbrachte. Gleich am ersten Abend wurden im Stehkreis verschiedene Vokal- und Klangfärbungen ausprobiert. Zu „Send in the Clowns” ließ Matthias die Sänger Walzer tanzen, um ein unerwünschtes Ritardando auszutreiben. Die einzigen Momente des entspannten Sitzens bei ein paar Improvisations-Sessions haben auch der rhythmischen Schulung gedient, damit der Chor noch entspannter und gelassener swingt.


Andrea Figallo
3. bis 6. Januar 2009:
1. Jazz Vocal Süd in Ochsenhausen - Workshops mit Andrea Figallo (Flying Pickets), My Engström Renman und Stefan Kalmer

Die Anmeldung war eine recht spontane Aktion, die sich jedoch umso mehr auszahlte: Der don camillo chor nahm am neu ins Leben gerufenen Festival „Jazz Vocal Süd“ in Ochsenhausen teil. Der bestens organisierte Event kombinierte intensive Trainings und Workshops mit viel Spaß am Singen – tagsüber und auch abends im Kellergewölbe, etwa zusammen mit dem Chor „Voices in Time“ von Stefan Kalmer. Sehr erkenntnisreich waren die Workshops von Andrea Figallo und My Engström Renman. Während Andrea eine spezielle Atemtechnik vermittelte, die eine kontinuierliche Mouthpercussion-Begleitung ermöglicht, zeigte sich My als Energiebündel, das Töne aus den Sängern hervorlockte, die sie selbst überraschten.